Bezeugungen

Beim ersten Mal entdeckt man, begreift man vielleicht, kann sich sicherlich sammeln. Ist man einmal eingetreten durch die Türe des Heiligen Joseph, tauscht man Blicke aus, Lächeln, manchmal spürt man Gemeinsamkeiten. In Lourdes finden die einen die Kraft, die Prüfungen, die anderen auferlegt wurden, zu akzeptieren, und andere finden den Weg zur universellen Brüderlichkeit. Die Stadt der Jungfrau vereint, gibt Sicherheit. Und oft kehrt man dorthin zurück…

Lesen Sie einige Aussagen von kranken Pilgern und Betreuer/innen, welche an unseren Reisen teilgenommen haben…

Liliane Horner: «Eine innere Stimme hat mich erleuchtet …»

Seit mehreren Jahren leide ich an multipler Sklerose. (…) Ich war aufgebracht und deprimiert zugleich. Bis zu dem Tag, an dem mich eine innere Stimme erleuchtet hat und mich hat verstehen lassen, dass eine Mutter sehr vieles darstellt. Diese innere Stimme, begleitet von einem grossen Glauben, haben mich letztlich zur Notre Dame von Lourdes gebracht. Das war vor 15 Jahren, seitdem zeigt sie mir den Weg, erleuchtet mich und verleiht mit viel Kraft und Mut, um den Weg zu akzeptieren, der für mich vorgesehen war. Seither gehe ich jedes Jahr dorthin…

Benoît Cotting: «Ich musste es akzeptieren…»

Ich musste meinen Rollstuhl akzeptieren, auf den ich seit einem Verkehrsunfall 1991 angewiesen bin. . (…) 1994 bin ich erstmals nach Lourdes gereist. (…) Es war eine wunderbare und unvergessliche Pilgerreise. (…) Seit 1996 habe ich an sämtlichen Mai-Pilgerreisen teilgenommen.Mein grösster Wunsch ist es, eines Tages meinen Rollstuhl verlassen zu können. Jedes Jahr gibt mir die Heilige Jungfrau, die Notre Dame von Lourdes, Mut und die Kraft, meinen Alltag zu meistern.